2014 bis 2015 - FFW Elmshausen

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2014 bis 2015

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Ausflüge 2014

5 - Tagesfahrt vom 18.06.2014 bis 22.06.2014 nach Leer / Ostfriesland

Die Reisegruppe der FFW Elmshausen startete am frühen Mittwoch morgen mit ihrem 1. Vorsitzenden Ralf Kindinger 
an der Spitze in Richtung Ostfriesland.
Über die Autobahn Köln - Hannover führte die Reise nach Leer.
Auf dem Parkplatz an einer Raststätt wurde das traditionelle Frühstück eingenommen.
Nach der Ankunft im Hotel "Frisia" und der Zimmerverteilung wurde der Rest des Tages dazu benuzt, 
um die Umgebung zu erkunden.

Am Donnerstag unternahm die Gruppe eine Fahrt auf die Insel Norderney, wo man bei einer Rundfahrt 
die Insel kennenlernte.

Am Freitag ging es nach Papenburg zur Meyer - Werft. Bei einer Führung konnte man wissenswertes über den Bau eines Ozeanriesen erfahren.
Ein Rundgang durch die Stadt Papenburg rundete den Ausflug ab.

Am Samstag stand Holland auf dem Programm. In Groningen besuchte man die Altstadt und 
schlenderte über den Wochenmarkt. Am späten Samstagnachmittag bestand die möglichkeit einer Hafenrundfahrt in Leer. 

Am Sonntagmorgen hieß es leider schon wieder Koffer packen und Abschied nehmen.
Nach dem Frühstück ging es wieder zurück nach Elmshausen. Am Nachmittag kam die Reisegruppe nach fünf schönen und erlebnisreichen Tagen wohlbehalten zu Hause an.



Ausflüge 2015

5 - Tagesfahrt vom 03. bis 07. Juni 2015 an den Gardasee


Ziel der diesjährigen 5- Tagesfahrt war größte Italienische See, der Gardasee.
Wegen des weiten Anreiseweges dorthin wurde die Abfahrt in die frühen Morgenstunden gelegt. 
Die Busfahrt führte am Zürich – und Vierwaldstätter See vorbei. Bevor der größte Straßentunnel der Alpen –
der St. Gotthard Tunnel - durchfahren wurde, bauten fleissige Helfer die Tische an einem Rastplatz für das
Frühstück auf. Wie immer spendete die Feuerwehr Wein und Sekt, zu dem von jedem Ausflügler mitgebrachtes
Essen verzehrt werden konnte.
Nach dem Frühstück ging die Fahrt weiter am Lago Maggiore und Comer See vorbei in Richtung Mailand, um über
Bergamo und Brescia an den Gardasee zu gelangen.
Am Nachmittag erreichte man schließlich das Fischerörtchen Porto Portese von San Felice del Benaco, wo man im
Parkhotel Casimiro untergebracht war. Das Hotel überraschte mit seiner traumhaften Lage direkt am See.

Unterschiedlich waren die Wahrnehmungen jedes Einzelnen. Alle waren jedoch überwältigt von der herrlichen
typischen mediterranen Lage der mit Oleander, Palmen und Olivenbäume umgebenen Unterkunft und dem Blick
auf den See, ob von der Terrasse, der Liegewiese, den Außenpools oder den Zimmern. Das der Gardasee auch ein
ideales Ziel für Feinschmecker und Weinliebhaber ist, spiegelte sich auch in der Hotelküche wieder. Jeder konnte
sich von den kulinarischen Gerichten begeistern lassen. Die direkte Lage zum Strand, der Promenade und der
Bootsanlegestelle im malerischen Hafen war ideal auch für kleinere Spaziergänge, oder man schaute den Fischern beim Fischfang zu. Der Ort hat seinen urtümlichen Charakter behalten und es war für einige interessant die architektonische Bauwerke verschiedener Stilelemente oder auf Spazierwege die Vegetation zu erkunden.
Von Portese hat man einen schönen Blick auf Salò - dem größten Städtchen am Westufer , in der gleichnamigen Bucht und besonders abends das Lichtermeer der gegenüberliegenden Orte.

Am zweiten Tag wurde zuerst das am Ostufer liegende Städtchen Lazise besucht. Hier erreicht der Gardasee seine
maximale Breite. An der Stadtmauer und der Scaliger Burg kann man deutlich den mittelalterlichen Ursprung der Stadt erkennen. Lazise hat eine schöne autofreie Altstadt, mit engen Gassen und malerischen Plätzen,
ein ins Zentrum eingebetteter Hafen sowie natürlich eine traumhafte Uferpromenade die zum bummeln einlädt.
Zu den interessantesten Kirchen der Stadt gehören San Nicolo am Hafen im romanischen Stil aus dem 12. Jahrhundert
und die Pfarrkirchen San Martino im neuklassischen Stil.
Direkt am Hafen befindet sich eine alte venezianische Zollstelle die La Dogana Veneta.
Sie war am Anfang ein Zeughaus der Republik Venedig und diente zur Einhaltung und Markierung der Grenze zur Lombardei. Heute sind noch die Wölbungen im Gebäude vorhanden.
Durch diese mussten die Schiffe fahren und Zoll bezahlen.
Die Stadt, welche für den beliebten und weltweit bekannten Rotwein steht der im bergigen Hinterland angebaut
wird, war das nächste Ziel. Bardolino ist ein bekanntes Touristenziel am Gardasee.
Nicht nur die Altstadt mit ihrer breiten Einkaufsmeile und den schmalen verwinkelten Gässchen ,
den typischen Restaurants und der langen Uferpromenade sind ein Anziehungspunkt, sondern auch ein
Markttag mit vielen Händlern der an diesem Tag stattfand.
Ein schmaler Grünstreifen zwischen See und Fußgängerweg ist das Strandbad, sehen und gesehen werden.
Die Uferpromenade teilt sich in eine südliche und eine nördliche aus und dazwischen liegt der Hafenbereich mit einem
fast 10 Meter hohen Denkmal und ein ziemlich schiefen mittelalterlicher Befestigungsturm.
Hier ist auch das Stadtzentrum und am oberen Ende der Piazza befindet sich die Stadtkirche Santi Nicolo e Severo.
Über ein paar Stufen gelangt man zum Hauptportal und von dort hat man einen guten Blick über die Straße sowie den See und die gegenüberliegende Uferseite.
Am Uferweg sind schöne Blumenbeete angelegt und Bänke und laden zum verweilen ein.
Dazwischen spritzt eine Fontaine Wasser in die Höhe und nachdem die Marktbesticker abgereist sind, sieht man auch die prächtigen Villen an der Promenade .
Die Rückfahrt führt an einem Olivenölmuseum vorbei. Der Gardasee ist in der ganzen Welt für seine zahlreichen Olivenbaumkulturen bekannt, bereits seit der Antike werden Oliven angebaut und Öl gewonnen.
Wie jeden Abend klang der Tag mit Musik und Tanz auf der Terrasse des Hotels aus .

Der nächste Tag stand zur freien Verfügung. Die einen wollten es gemütlich angehen und bevorzugten vor Ort zu
bleiben, andere machten eine Shopping Tour und einen besonderen Tag hatte sich die Jugend gegönnt.
Motorboot mieten und selbst auf dem See fahren. Der breite südliche Teil ist dafür sehr beliebt
und selbst ein Boot steuern ist doch ein eigenes Erlebnis. Das sie dabei jede Menge Spaß hatten versteht sich von selbst. Alternativ wurde von der Feuerwehr eine Fahrt in die Altstadt nach Sirmione am Südufer angeboten.
Die Stadt liegt auf einer Halbinsel von deren Erhöhung man einen herrlichen Panoramablick hat.
Der Clan der della Scala regierten hier im Mittelalter und bauten auf die römische Befestigung eine dominierte Trutzburg. An sie schließt sich unmittelbar die hübsche Altstadt an mit den engen unregelmäßigen Gassen.

Am letzten Tag vor der Heimreise war das Ziel der Monte Baldo. Nicht mit dem Bus, sondern mit einem eigens für die
Feuerwehr angemieteten Boot, fuhren die Ausflügler nach Malcesine, um dann mit der neuen Seilbahn mit Drehkabine
hoch auf die Bergstation zu gelangen. Die Seilbahnanlage ist einmalig auf der Welt, da sich die Kabine des zweiten
Abschnittes, um sich selbst dreht und ein Rundumpanorama bietet.
Der Monte Baldo ist das höchste Bergmassiv am Gardasee und bietet viele Wandermöglichkeiten, Mountainbiker und Gleitschirmflieger starten hier. Auf dem Höhenrücken läßt es sich gut laufen bis zu deren Abflugplatz. Eine Alm lädt zwischendurch zum ausruhen ein. Die Vegetation ist hier eine Fundgrube für Botaniker.
Etliche Pflanzenarten kommen in Europa nur hier vor, das kommt daher, das der Berg durch die Eiszeiten hindurch immer aus der Eisdecke herausragte.
Auch in Malcesine dominiert auf einem Felsvorsprung eine Burganlage der Scaliger die für ihren Stadthalter den
Palazzo die Capitani bauten. Mit seinem malerischen Ortsbild, den kleinen Plätzen, überwölbten Durchgänge und
holprigen Pflasterwegen ist es ein beliebter Ferien und Touristenort.
Ralf Kindinger hatte inzwischen Gardasee - Wein besorgt für die Schifffahrts-Verpflegung auf der Heimfahrt.
Jetzt war mehr Betrieb auf dem See, mit aufkommenden Wind waren dann Segler und Windsurfer unterwegs,
dafür ist der Gardasee bekannt. Das Boot lenkte an der Mussolini Villa und an der größten Insel des Gardasee,
der Isola Garda, vorbei um dann an der Bootsanlegestelle von Portese anzulegen.
Am letzten Abend der Ausflugsfahrt wurde auf der gegenüberliegenden Seeseite ein Feuerwerk gezündet, ein schöner Abschluss für den Vereinsausflug.

Heimwärts ging es wieder die gleiche Strecke über die Schweiz und die Feuerwehr spendierte zur Mittagszeit für
jeden heiße Würstchen im Wartestau des St. Gotthard Tunnel. Die Fahrt ging danach zügig der Heimat entgegen.
Die Teilnehmer bedankten sich bei den Organisatoren, allen voran beim Wehrführer Ralf Kindinger,
für das schöne Reiseziel und der gelungene Fahrt.


 
 
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